Dienstag, 11. Juli 2017

Exzellenzinstitute EEG Neurofeedback, Nummer 1 I.F.E.N. Institut Thomas Feiner

Lehrinstitut, Klinisches Neurofeedback, Forschung, Therapie
Das Institut für EEG-Neurofeedback I.F.E.N.
Das Institut für EEG-Neurofeedback wurde 2008 gegründet und ist heute eine der führenden Ausbildungsstätten für Neurofeedback in Deutschland. Es hat sich einen guten Namen u. a. dadurch gemacht, dass es das Konzept des "Z-Werte-Trainings" konsequent in seinen Lehrplan übernommen hat.
Heute ist das Verfahren in vielen Einrichtungen weltweit als Standard fest etabliert. Unsere Kompetenz in dieser Richtung verdanken wir u.a. auch der engen Kooperation mit unseren USA-Partnern, deren Wissenschaftler seit Jahren unermüdlich an der Erforschung und Umsetzung dieser bahnbrechenden Methode gearbeitet haben.Wir sind auch das erste Institut in Deutschland, welches eine internationale Zertifizierung im Sinne der BCIA (Biofeedback Certification International Alliance) in vollem Umfange anbieten kann. Daneben besteht nach wie vor die Möglichkeit das institutseigene Zertifikat zu erwerben. Unsere Teilnehmer kommen aus den verschiedensten Bereichen: Ergotherapeuten, Kinderärzte, Psychiater, Neurologen, HNO-Ärzte Heilpraktiker und Pädagogen.
Praktika und Mentoring sind wesentliche Elemente im Rahmen der Ausbildung! 
Zudem werden unsere Teilnehmer über unsere Mailingliste auch nach der Ausbildung dauerhaft weiter betreut und können so ihre Kenntnisse durch Mentoring und gegenseitigem Austausch ständig erweitern.
Neurofeedback ist keine für sich stehende Therapieform
Sie ist Ergänzung, Erweiterung, Bindeglied, wie auch immer. Ob Sie als Psychotherpeut mit Hypnose oder Verhaltenstherapie arbeiten, ob Sie als Physiotherapeut mit Schlaganfallpatienten zu tun haben, als Ergotherapeut mit entwicklungsauffälligen Kindern, als Logopäde mit orofacialer Stimulation arbeiten, als Heilpraktiker Akupunktur anwenden. Wie auch immer: Mit Neurofeedback wenden Sie ein weiteres Verfahren an, welches Ihre bisherigen Bemühungen um eine bedeutsame Komponente bereichert. Sie arbeiten mit dem Gehirn selbst.
Verantwortung für möglichst hohe Qualität
Wir bereiten Sie auf eine interessante, spannende und äußerst befriedigende Tätigkeit vor. Ihre Aufgabe ist es, Ihre Kenntnisse ständig zu erweitern und auf einem hohen Niveau zu halten. Dazu bieten wir auch Workshops mit international anerkannten Experten auf dem Gebiet der Neurotherapie an. Außerdem bemühen wir uns ständig um Zusammenarbeit mit Universitäten und Krankenhäusern, um Forschungsaktivitäten zu unterstützen.
Neurofeedback ist keine "One-Size-Fits-All" - Therapie
Es gibt leider Anbieter, die behaupten Neurofeedback wäre leicht in der Anwendung. Das stimmt aber nur so lange, solange man mit Einheitsprotokollen arbeitet. Menschliche Gehirne unterscheiden sich jedoch hochgradig voneinander, weswegen wir eine Untersuchung der EEG-Daten für unerlässlich halten. Vertrauen Sie einem Arzt, der sich weigert Ihren Puls zu Messen, Ihnen aber ein Herzmedikament verabreicht? Das Institut für EEG-Neurofeedback sieht sich auch als eine Anlaufstelle für Hilfe suchende Patienten, die dringend einen Anbieter von Neurofeedback benötigen. Wir können hier auf seriöse Therapeuten verweisen, welche die Kriterien unserer klinischen Qualitätsstandards erfüllen.

Thomas Feiner
·         Ergotherapeut, Neurofeedback-Lehrtherapeut
·         Fachlicher Leiter und Geschäftsführer des Instituts für EEG-Neurofeedback (München)
·         Ausbildungen u.a. bei Dr. Joel Lubar, Dr. Thomas Collura, Dr. Robert Thatcher
o    ISNR - International Society for Neurofeedback and Research
o    BCIA - Biofeedback Certification International Alliance
o    SAN - Society for Applied Neurosciences
o    DGBfb - Deutsche Gesellschaft für Biofeedback
Dr. Georg Handwerker
·         Dr. Handwerker ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Passau.
·         Er studierte in Würzburg und arbeitete an der Univ.-Kinderklinik Würzburg unter Prof. Dr. Bartels und Prof. Dr. Speer, an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau unter Prof. Dr. Staudt sowie kurz an der Univ.-Kinderklinik Erlangen unter Prof. Dr. Rascher.
·         In Würzburg und Passau baute er das Kinderschlaflabor an der Klinik mit auf.
·         Seine Tätigkeit liegt schwerpunktmäßig in den Bereichen Neuropädiatrie, Neurofeedback, Schlafmedizin, Endokrinologie und Diabetes.
·         Betreuung der lokalen Behindertenschulen (G- und K-Schule).
·         Seit 2003 ist er zusammen mit Prof. Dr. Staudt und Anderen Dozent der Kinder-EEG-Kurse der Deutschen Akademie für Entwicklungsrehabilitation (DAER).
·         Er leitet seit über 12 Jahren Schulungen von Ärzten im Passauer EEG-Kurs (Deutsche Akademie für Entwicklungs-Rehabilitation) und ist Wissenschaftlicher Beirat der Dt. Narkolepsiegesellschaft.
·         Er hält seit 2004 das EEG-Zertifikat der Dt. Gesellschaft für klinische Neurophysiologie.
·         Beratender ärztlicher Leiter des Instituts für EEG-Neurofeedback IFEN

Dr. med. Heinz-Dieter Göhmann
Ärztlicher Leiter des Instituts für Neurofeedback Dr. Göhmann ist oberärztlicher Leiter der Schmerztagesklinik Traunstein und wendet Bio- und Neurofeedback u. a. für Schmerzpatienten an. Sein Tätigkeitsbereich umfasst die curriculare Gestaltung der Ausbildung, Qualitätssicherung, sowie die wissenschaftliche Unterstützung bei Forschungsarbeiten mit unseren Kooperationspartnern.Klinikum Traunstein
Dr. med. Heinz-Dieter Göhmann
Klinikum Traunstein
Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Cuno-Niggl-Str. 3
83278 Traunstein

Dr. Dr. Manolo Beelke
·         Ausbildung als Neurologe mit Schwerpunkt in klinischer Neurophysiologie
o    Universität Genua und Universität Bologna
Zertifizierter Experte in Schlafmedizin
·         17 Jahre Erfahrung in klinischer Forschung
o    mehr als 30 Publikationen
o    mehr als 40 Studien designed und durchgeführt
o    Review und Mentoring in mehr als 300 Studien
o    Forschungsschwerpunkte: Epilepsie, Schlafmedizin, Multiple Sklerose
·         Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für EEG-Neurofeedback IFEN



Ruth Kreider, BCIA BCN-EEG
·         
zertifiziert durch die Biofeedback Certification International Alliance BCIA für Neurofeedback
·         Ausbildungen bei Dr. Robert Thatcher,  Dr. Thomas Collura, Dr. Joel Lubar, John Demos, Dr. Wolfgang Keeser, Dr. Mark L. Smith u.v.a.
·         Mitglied bei:
o    ISNR - International Society for Neurofeedback and Research
o    BCIA - Biofeedback Certification International Alliance
o    Sigma Theta Tau, International Honors Society for Nursing
·         1980-1985 Bethel College, KS, USA, Bachelor of Science in Nursing
·         1986-1989 Neuro- und Chirurgische Intensivkrankenschwester, University Hospital of Minnesota, USA
·         1989-1991 Grafik Design Studium, Basel, Schweiz
·         Seit 1991 Selbständige Grafikdesignerin, Autorin
·         2009 Beginn mit Neurofeedback - Ausbildung bei Akademie für Neurofeedback
·         Seit 2011 tätig als Neurofeedbacktrainerin in der Pediatrischen Praxis Dr. Stöckl-Drax, Gauting
·         Seit 2013 tätig als Neurofeedbacktrainerin in der Praxis für Ergotherapie, Thomas Feiner
·         Seit 2013 tätig in der praktischen Ausbildung und Dozentin für Neurofeedback-Seminare beim Institut für EEG-Neurofeedback (IFEN), München



Donnerstag, 2. Februar 2017

Informationen über Neurofeedback

Informationen über NEUROFEEDBACK


http://www.nib-troisdorf.com/wp-content/uploads/2013/06/das-warnke-verfahren-zur-therapie-von-lese-rec.pdf

https://youtu.be/VzQoLg-FKBQ

https://youtu.be/LWGTExIAqik

https://youtu.be/GNTUdH4sZ5I

https://youtu.be/6AmJVbwQok4

https://youtu.be/SYrSO3p4pfw

https://youtu.be/DH9VvlXT7Aw

https://youtu.be/xv_0C-crbqY

Tips zum Neurofeedbacktraining Bähr/Thompsons

TIPS zum Training: Heinz-Werner Bähr/Thompsons

Erfahrungsgemäß sind einfache Bildschirme für Kinder gut.
Es muss eine Herausforderungssituation geschaffen werden. Mittel dazu sind die angezeigten Punkte und die Token. Gut ist es, die Bildschirme in den nächsten Sitzungen bei zu behalten.
So wenig Wechsel wie möglich, aber Möglichkeiten zum Vergleich mit früheren Ergebnissen ermöglichen

Elektrodenpositionen:

a: Training an Fz, Cz, Pz oder FCz CPz führt dazu, dass auch an anderen Positionen des 10/20 Systems Theta/Beta Ratios sinken.
Lubar 1997
b: ADHS Training Beginnen an Cz, Referenz am linken Ohr, Grund rechte Seite am Ohr.
Später: aktiv an F3, Referenz an rechtes Ohr
c: Sound Feedback:
Töne werden oft gebraucht, um Erfolge anzuzeigen. Man kann die Belohnung so einstellen, dass der Ton erst zu hören ist, wenn das Erfolgskriterium lange genug gehalten wird.
Dauernde Musik kann so eingestellt werden, dass der Klient immer seine Lieblingsmusik hört, wenn er im eingestellten Bereich ist.

Transfer durch klassisches Konditionieren.

Nach 20 Minuten reinem Neurofeedbacktraining, bei dem die Bildschirme so gewählt wurden, dass ein eindeutiges Ziel des Trainings vorgegeben ist, Lernaufgaben ins Training einbauen. Dabei wird das visuelle Feedback ausgeschaltet und auditives Feedback gegeben.
Es kann auch versucht werden, den Klienten einen bestimmten Bewusstseinszustand ohne Feedback herstellen zu lassen. Man beobachtet dabei am eigenen Monitor, ob es dem Klienten gelingt
1 Phase: Operantes Konditionieren
Beginnen mit einem einzelnen Frequenzbereich, der trainiert wird.
Z.B.: Theta runter. Feedback: eine einfache Grafik, z.B. die Waage.
Ziel ist es, dem Klienten erste Erfahrungen zu ermöglichen.
erst dann: zweite Frequenz z.B. SMR einüben. Dann erst zu komplexeren Bildschirmen schwenken.
PS: Selbsterfahrung des Trainers, die dem Klienten vermittelt werden kann, ist sinnvoll
Transfer?
Indem man dem Klienten ein Bild des Trainingsbildschirms kopiert und mit nach Hause gibt.
oder
Man verbindet das operante Konditionieren mit klassischem Konditionieren, indem man während des Neurofeedbacktrainings Denk-und Lernaufgaben in den Ablauf einbaut
z.B. Orthofix, ADS Blätter, Intelligenztests, Leseaufgaben, metakognitive Aufgaben oder ähnliches.
Während des Assessments, das vor jeder Trainingsstunde stattfindet, dem Klienten erläutern, was er sieht.
Ziel ist die Einbindung des Klienten in den ganzen Prozess des Trainings.
Punktetabellen erstellen, die über jede Stunde geführt werden.
Erfolge unmittelbar mit Token belohnen. Token können irgendwann eingetauscht werden.
Anreize setzen, die auch schwer zu erreichende Ziele lohnend werden lassen. Z.B.: Die Möglichkeit einen größeren Preis durch langes Daraufhinarbeiten zu erlangen
Das Training in 5 Minuten Sektionen einteilen. Kurz stoppen (ohne Speichern). Die Statistikwert erscheinen nach jedem Stopp. Diese werden in Excel gespeichert. (Maustaste drücken, über Statistikfeld ziehen, STRG plus C drücken. Excel ist geöffnet in Taskleiste. Anklicken. Ins Feld klicken und STRG plus V drücken.)
Eingestellte Statistikwerte erscheinen in Excel.
Werte: wie: Theta/Beta Ratio dem Klienten zeigen.
Erklären: Hier hast du das gut gemacht, du hast dich verbessert, oder eben nicht. Immer positiv bleiben

EEG

a: Bei kleinen Kindern ist die langsame Aktivität normal.
Sie entspricht dem Verhalten: innerer Fokus, Leben in einer Traumwelt
b: Delta Aktivität frontal ist beim Erwachsenen ein Zeichen für eine Störung der Hirntätigkeit

NORMALE UND ABWEICHENDE HIRNFREQUENZEN

Alpha:
1 Normalerweise ist Alpha rechtsseitig stärker.
2 Alpha sollte höher als 8 Hz sein. Wenn es immer bei 8 Hz bleibt ist das auffällig.
3 Eine abweichende Alphafrequenz zwischen den Hirnhälften um mehr als 1 Hz ist auffällig und zwar in der Hirnhälfte mit der niedrigeren Alphaamplitude.
4 Alpha sollte in hinteren Kopfregionen stärker sein als vorne.
5 Wenn Alpha frontal höher ist als hinten, dann ist das auffällig
6 Alpha wird geblockt, bei geöffneten Augen. Das Ausbleiben einen Veränderung beim Augen öffnen oder schließen ist auffällig.
7 Alpha steigert sich, wenn jemand müde wird und Theta ansteigt.
Beta:
Beta ist fast immer ein Zeichen für normale Hirnfunktion.
1 Asymmetrie von Beta zwischen den Hirnhälften sollte nicht größer als 35 % sein. Wenn der Unterschied größer ist, ist die Hirnhälfte mit dem niedrigeren Betaamplituden auffällig.
Theta:
1 Langsame Aktivität steht für geringe Aktivierung.
Große Neuronenverbände feuern gleichzeitig, das zeigt sich im EEG als eine energiereiche langanhaltende Amplitude. Generiert werden Theta Wellen vom Thalamus.
Wichtig: die Ratio: Theta/Beta
An Cz bei Kindern mit Procomp gemessen ist eine Ratio über 3 leicht auffällig, ab 4 sehr auffällig
Stermans Hypothese über Theta frontal:
Geringer Blutfluss und metabolische Aktivität zu den Zellen des frontalen Cortex inklusive des motorischen Cortex in der Layer VI der inhibitorischen Zellen des Putamen bringen Zellen des Thalamus dazu Theta Frequenzen zu stimulieren. Dieses Theta zeigt sich im EEG. Die Substantia Nigra würde die Inhibition von Regionen des Thalamus verstärken und damit Theta produzieren.
Das Training würde also diese Inhibition aufheben
Delta:
1: Könnte ein Artefakt sein (Blinzeln)
2: Ansonsten immer auffällig
Grundsätzlich
1 Das EEG sollte beim Rechtshänder links schneller sein, als rechts und vorne schneller als hinten.-
Psychische Störungen und deren Zuordnung zu Hirnregionen:
1 Erkennen von Gefühlen (problematisch bei Asperger) rechte Hirnhälfte
2 Prosodieprobleme: rechter Temporallappen (Morrow, 1981)
3 Euphorie und Stimmungslabilität: rechter Frontallappen
4 Verleugnung von linksseitigen Problemen: Schädigung der rechten Hirnhälfte
5 Depressionen: Schädigung der linken Hirnhälfte
Linke Hirnhälfte:
Agnosien = Unfähigkeit Dinge zu erkennen
Anomien = Unfähigkeit Dinge zu benennen
Parietale Störungen: Integration sensorischer Informationen und Körperwahrnehmung
Lesionen können zum Neglect von Körperteilen und Dingen der Umgebung führen
Apraxien:
Störungen des Frontallappens, des Parietallappens und des Corpus Callosum können zur motorischen Apraxie führen
Apraxie meint hier die Unfähigkeit erlernte Bewegungsmuster auszuführen.
Das Nicht Erkennen Können von geometrischen Figuren wird Lesionen im rechten Parietalen Cortex zugeschrieben
Störungen der linken Parietallappens führen zu rechts/links Problemen, Agraphie, Akalkulie, Aphasie und Agnosie
Störung des rechten Parietallappens führen zu Problemen beim Zeichnen, zur konstruktiven Apraxie (Unfähigkeit Dinge zu konstruieren.) und zur Verleugnung von Defiziten.
Beidseitige Störungen führen zum Balint Syndrom.
Das Bálint-Syndrom ist ein seltenes neurologisches Syndrom. Es beschreibt eine schwere räumliche Aufmerksamkeits- und Orientierungsstörung [1] und besteht aus
Optische Ataxie: Unfähigkeit zielgerichteter Hand- bzw. Greif-Bewegungen unter Kontrolle der Augen.
Okuläre Apraxie: Unfähigkeit zielgerichteter Blickbewegungen mit den Augen.
Simultanagnosie: Extreme Einengung der visuellen Aufmerksamkeit auf einzelne Teilaspekte komplexer Bilder, sodass diese nicht im Ganzen aufgefasst werden können [2].
Alle Hirnregionen kommunizieren unentwegt mit den frontalen Hirnregionen, die sozusagen als Firmenleitung betrachtet werden können. (Kontrollfunktion)
AD(H)S Kinder zeigen oft Sprachprobleme, Leseprobleme und Rechtschreibprobleme. Diese Probleme resultieren aus:
1 Problemen der linken Hemissphäre.
Das Training an verschiedenen Stellen des linken Cortex (Herauftrainieren von Beta, Heruntertrainieren von Theta!) führt oft zu Verbesserungen der Sprachentwicklung und zu einer Reduktion von Artikulationsproblemen. Außerdem verbessert sich die Lesefähigkeit
Die Elektrodenposition sollte in der Nähe von C3 liegen, wenn es Probleme mit der expressiven Sprache gibt.
Bei Leseproblemen sollte eher eine Region etwas weiter hinten
am Wernicke Areal liegen
Wernicke Areal:
Wichtig, um Sprache zu verstehen.
Wenn es dort Probleme gibt, wird die Sprache flüssig sein bei guter Grammatik, aber die Person spricht Nonsens, indem z.B. ungewöhnliche oder unpassende Wörter verwendet werden.
Diese Personen haben auch Schreib- und Leseprobleme.
Probleme bei der Analyse von Wortbedeutungen stammen ebenfalls aus der Nähe des Wernicke Areals und sind dort zu trainieren.
Probleme der Verbindung zwischen auditivem Cortex und Wernicke Areal führen zu Problemen, Wortbedeutungen zu verstehen, obwohl das Wort gehört wird. Dabei ist die Lese-Rechtschreibfähigkeit unauffällig.
Störungen der Verbindung zwischen Broca und Wernicke Areal, führen zu Schwierigkeiten Sätze zu wiederholen, die komplexer sind als einzelne Wörter oder Phrasen
Eine überaktivierte Verbindung zwischen Wernicke und Broca Areal führt zur Echolalie.
Defekte der Broca Region führen zu Artikulationsproblemen.
Defekte zu den assoziierten Regionen um das Broca Areal führen dazu, dass die Person sowohl versteht, als auch weiß, was sie sagen will, aber nicht in der Lage ist, es zu formulieren. Es kommt zu Wortwiederholungen, zum Verlust des Sprachflusses und zum so genannten Telegrammstil
Parietale Regionen z.B. Pz können trainiert werden, wenn der Klient Probleme hat, Wörter zu visualisieren und visuell zu erkennen.
Die linke Hirnhälfte dieser Region ist wichtig für das Lesevermögen. Störungen führen zur Alexie und Agraphie.
Störungen der Verbindung zwischen dem hinter dem Wernicke Areal liegenden Angularen Gyrus und dem linken visuellen Cortex Position o1 führen dazu, dass der Klient nicht leise lesen kann, wohl aber laut.
Training: entlang der Verbindung
1 Die Ursache der LRS wird von den NFB Autoren eingeteilt in auditive Probleme hier phonologische Defizite und morphologische Probleme (Probleme Wortbilder zu erkennen)
Auditive Probleme sollten an F3 und F5 oder bipolar an F3-P3 oder F7 P7 trainiert werden
Visuelle Probleme sollten an P3 und P5 und bipolar an F3-P3 oder F7-P7 trainiert werden.
In beiden Fällen: Anheben von Frequenzen 16-20 Hz und Heruntertrainieren von Theta oder Talpha (3-7Hz)
2 Zwangsstörungen: Elektrodenpostion F3,FzF4 und Pz, Ziel ist es sehr hohe Beta Frequenzen (größer als 22 Hz) herunter zu trainieren.
Alternativ:
Rechte Hirnhälfte Beta reduzieren und hohe Alpha 10-12 Hz verstärken.
Oder
Heruntertrainieren von 21-34 Hz an einem Punkt zwischen Fz und Cz, Anheben von 11-15 Hz an C4 und P4
3 Tourette: Anheben von SMR (13-15Hz) und Heruntertrainieren von Theta an C4. C3 und Cz geht auch
Training BFB NFB
Trainings Ziel: Relaxed
Temperatur rauf, Puls runter, Atmungsrate runter, EMG runter EEG 20-23 Hz runter
Ziel: Wach
Anhebung der EDR, Anhebung 12 Hz und 15-18 Hz
Ziel: ruhig
SMR rauf, High Beta runter, Hauttemperatur rauf, Atemtraining, EMG runter Puls runter RSA bei 6 Atemzügen rauf
Aufmerksam:
11-13 Hz hoch
Reflektiert:
11-13 Hz rauf, 15-18 Hz rauf, Theta zeitweise rauf !
Konzentriert:
Theta senken, Beta rauf
Konzentriert und kreativ
16-18 Hz hoch, linksseitig 11-13 Hz hoch, zeitweise 4-8 Hz runter
Senken von Angst und Anspannung: 20-23 Hz runter
Senken von Gedankenrasen und Grübeln: 24-34 Hz runter
Relaxt und offen: 11-13 Hz hoch
Ruhig, reflektiert: 13-15 Hz hoch
Konzentriert bleiben: Theta und Low Alpha runter
Trainingsbänder:
11-13 Hz: entspannte, offene Wahrnehmung. Bei Athleten: schnelle Reflexe mit sicherer Reaktion.
Wenn Klienten viel nachdenken und sich sorgen findet man niedrige Frequenzen zwischen 11 und 15 Hz und hohe Aktivität zwischen 21-32 Hz.
Sinnvoll: Absenken der Ratio von 21-32 Hz zu 11-15 Hz
Hochtrainieren von Alpha 10-12 Hz und SMR
Klienten, die schnell geistesabwesend werden und die beim Lesen gedanklich abschweifen könnten sehr hohe Alpha Frequenzen haben, bis 14 Hz. Bei solchen Klienten nicht SMR trainieren sondern die Frequenzbänder höher ansetzen, z.B. 15-18 Hz
Für ein entspannte Wachheit bei Kindern, die nicht an ADHS leiden trainiert man High Alpha 12 Hz hoch. Das funktioniert gut bei Sportlern
SMR Training führt zu einem Absinken der Hyperaktivität. Der Klient wird ruhiger und denkt nach, ehe er handelt.
Auch bei emotionaler Labilität ist ein Effekt da. SMR Training wird auch bei Schmerzzuständen und Fibromyalgie angewendet.
Das Training erfolgt in der Regel an Cz oder C4
Alle eben genannten Gehirnwellen stammen von unterschiedlichen Generatoren. Sie repräsentieren verschiedenen Bewusstseinszustände. Alle liegen ungefähr im gleichen Frequenzbereich. Aber Selbstregulation ist immer wirkungsvoll.
Vorsicht:
Viele Klienten schalten ab in Alpha. Dieses Alpha kann auch bei 12-15 Hz liegen. Wir wollen nicht das Abschalten verstärken, also bitte das Roh EEG beobachten
Vorsicht:
Begrenzung von langsamen Wellen 3-5 Hz ist sinnvoll. Diese Frequenz wird aber auch beim Blinzeln erzeugt. Wenn Blinzeln bei dem Klienten diese Frequenz erhöht, dann 7-9 Hz begrenzen.
Beta 16-20 Hz
Elektroden an Cz, C3 oder F3 wenn 16-20 Hz hochtrainiert werden. Beta Training sollte angewendet werden bei ADS, also ohne Hyperaktivität. Erste Wahl ist es bei lethargischen und wenig wachen Klienten. Es sollte linksseitig hochtrainiert werden bei Lernschwierigkeiten. Auch bei Klienten mit düsterer Stimmung ist es sinnvoll
13-15 Hz ist über C Regionen SMR, ansonsten Low Beta. Beta 13-15 Hz hat eine andere Wellenform und wird von anderen Generatoren erzeugt. Es kann Kopfarbeit anzeigen.
Rechtsseitiges Beta Training liegt bei maximal 16 Hz, weil zu hohe rechtseitige Beta Aktivität Depressionen erzeugt.
Bei Asperger Klienten kann an T6 Low Beta trainiert werden
Auch hilfreich bei Asperger
Senken der dominant langsamen Frequenz rechtseitig und Hochtrainieren von 13-15 Hz
Noch einmal: Zum Absenken von Impulsivität und um Nachdenken vor dem Handeln zu erzeugen:
Hochtrainieren von SMR an C Regionen
Um Konzentration anzuheben senken wir die dominant langsame Frequenz (Assessment) Normalerweise: 3-10 Hz
Um Spitzenleistung zu trainieren oder große Wachheit und einen ruhigen, körperbewussten Zustand zu erzeugen:
11,5-13,5 Hz hochtrainieren.
Mentale Flexibilität ist erwünscht, also Wechsel zwischen den Frequenzen einüben
Um die Fähigkeit Probleme zu lösen zu verbessern, trainieren wir 15-18 Hz, 16-19 Hz oder 16-20 Hz hoch. Ein Versuch kann auch mit 39-41 Hz gemacht werden, dem Bindungsrhythmus.
Angst und Gedankenrasen mit erhöhter Anspannung trainieren wir, indem wir 24-35 Hz herunter trainieren und auch nach Frequenzen über 36 Hz schauen
Die hohen Beta Frequenzen verschwinden, wenn SMR gesteigert wird. Es sollte ergänzend Biofeedback eingesetzt werden.
¨Über EEG Wellen organisiert das Gehirn eigenen Aktivitäten
Trainiert man diese Rhythmen, so schult man das Gehirn in seiner Grundfunktion bei der Kontrolle und Regulation von Funktionen.“
Zweites Standbein des EEG Trainings:


Was misst ein EEG?
Das EEG Gerät misst die Differenz des elektrischen Potentials zwischen zwei auf der Haut des Kopfes angebrachten Elektroden.
Die Elektroden messen die elektrische Aktivität von Pyramidenzellen im Gehirn
Die Maßeinheit für die Frequenzen ist Hz (Vorkommen in der Sekunde)
Die Maßeinheit für Amplitudenmessungen ist Microvolt oder ein Millionenstel eines Volts
Pyramidenzellen sind elektrische Dipole.
Das EEG wird von synchroner Aktivität von postsynaptischen inhibitorischen und excitatorischen Potentialen großer Gruppen von Pyramidenzellen erstellt.
Die Pyramidenzellen formen eine Schicht von extrazellulären Dipolen
Die postsynaptischen Potentiale haben eine lange Dauer. Das EEG misst das Summenpotential unter der Oberfläche des Kopfes
Das EEG wird sich abhängig davon verändern, ob ein exzitatorisches oder ein inhibitorisches postsynaptisches Potential im Areal unter der Elektrode generiert wurde.
Jede Elektrode misst einen Sektor von 6 cm2 also ungefähr 6 Millionen Pyramidenzellen in Aktion.

Wo soll gemessen werden?
Thema: Lokalisation von Hirnfunktionen
Im Gehirn lassen sich bestimmte Fähigkeiten  lokalisieren. Sprache wird bei 80% der Menschen linksseitig   repräsentiert. Die Auswahl der Elektrodenposition ist nicht unerheblich.
In der Regel wird an Cz, C3 oder C4 trainiert, weil dort die Artefakte sehr niedrig sind.
Um ein individuelles Setting für den jeweiligen Klienten zu erstellen, kann es sinnvoll sein, vor Beginn der eigentlichen Therapie an verschiedenen Messpunkten das EEG 1 Minute zu messen und die Werte zu vergleichen.
Es bietet sich an, frontal an F3 F4 zu messen bei Aufmerksamkeitsstörungen oder Depressionen oder an C3 gegen C4.

Welche Gehirnwellen gibt es?
Delta
– Langsamstes Frequenzband von 0,5 bis 4
Schwingungen pro Sekunde
– Dominiert im Tiefschlaf
– Starkes Delta im Wach EEG ist ein Zeichen für ein verlangsamtes Gehirn, Müdigkeit, starke Unaufmerksamkeit
Theta
– 4-8 Hz
– Wichtiges langsames Frequenzband in vielen
Pathologien
– Assoziiert mit reduzierter Aktivität, Tagträumen, Unaufmerksamkeit, tiefer Entspannung
– Grundrhythmus bei herabgesetzter kognitiver
Aktivität
SMR (Senso-Motorischer-Rhytmus)
– 12-15 Hz
– nur messbar über dem Sensormotorischen
Kortex
– Assoziiert mit motorischer Ruhe und
Aufmerksamkeit
– Wichtig bei AD(H)S, Migräne, Epilepsie
Lo-Beta
– 15-19 Hz
– Wesentliches Frequenzband der aktiven
Informationsverarbeitung
– Bewusste Konzentration
Beta
– 19-23 Hz
– Frequenzband der aktiven
Informationsverarbeitung
– Bewusste Konzentration
– Höhere Konzentrationsleistung als
Lo-Beta
Hi-Beta
– Schnellstes Beta Band mit 23-27
Schwingungen pro Sekunde
– Assoziiert mit Stress, Anspannung, Hektik, Hyperaktivität, sehr Konzentrationsleistung
– Hoher Energieverbrauch des Gehirns
Gamma
– größer 30 Hz
– Top-Down Regulierung und Synchronisation von verschiedenen Hirnarealen
– Hohe Konzentration
– Lernprozesse
– Noch wenig erforscht

Auffälligkeiten bei AD(H(S
Typ 1: Langsame Delta oder Theta Aktivität frontal und zentral.
Typ 2: Alpha Aktivität frontal (Tuning Out des Gehirns)
Typ 3. Beta Spindeln frontal

Assessment:
Jede Stunde wird zuerst ein eine Minute dauerende Baseline gemessen, ein so genanntes Asessment. Dieses Assessment dient uns dazu, den augenblicklichen Zustand des Klienten zu erkennen und ein Setting für die Stunde zu erstellen.
Die Assesments werden mit der Angabe wo abgeleitet wurde, gespeichert, um Vergleichbarkeit herzustellen. Während des Assessments kann mit dem Klienten anfänglich eingeübt werden, was Artefakte sind und wie man sie verhindern kann. Die Reihenfolge der gemessenen Frequenzen ist wichtig. Da die Schädelkalotte tiefere Frequenzen stärker durchlässt als höhere Frequenzen, ergibt sich ein klares Bild. Die Frequenzen sollten wie die Orgelpfeifen von tief bis hoch angeordnet sein. Überall, wo Frequenzen aus der Reihenfolge ausbrechen, sollte das Trainingssetting angepasst werden. Die Wahl des Ableitungsortes richtet sich nach den Symptomen und nach dem gemessenen EEG an den vermuteten Ableitungspunkten. In der Regel kann aber auch an Cz, C3 oder C4 abgeleitet werden.
Vorteil: wenig Artefakte
Vorteil: Verbindung nach frontalen Hirnregionen
Vorteil: Verbindungen zu tiefer liegenden Hirnregionen
Vor jeder Ableitung den Impedanzcheck nicht vergessen.

Vermeiden von Artefakten.
Artefakte können entstehen durch Augenbewegungen, Schlucken, Muskelanspannung, Zähneknirschen, Kaugummikauen, schlechte Elektrodenposition (rutschen) äußere Bedingungen (zu heiß, zu feucht

Wie beginnt ein Training?
Erste Handlung:
Ein Assessment (Roh EEG) von 1-3 Minuten. Besprechen mit dem Klienten. Ziele erläutern, Artefakte erkennen und erläutern. Hilfreich ist eine im Sichtfeld der Kindes befindliche Grafik, die daran erinnert: bis 10 Hz schlecht, 12-20 Hz konzentriert und ruhig, 22-36 Hz ängstlich, gedankenvoll, sorgenvoll, Muskel angespannt. Bei ADHS Kindern oft sinnvoll: Vor dem Beginn eines Neurofeedbacktrainings mit einem Atemtraining ohne Elektroden zu beginnen
Wenn das Kind die Hand still hält, mit Verstärkern belohnen (Token).
Bei Erwachsenen: Das Roh EEG beobachten, ob der Klient aus der Konzentration geht. Dem Klienten das Verhalten unmittelbar spiegeln. Der Trainer sollte die gesamte Session beim Klienten bleiben.
Erst in der Phase des Generalisierens kann es Sinn machen, den Klienten allein zu lassen. Der Trainer sollte hinter dem Klienten sitzen, so dass   dieser den Monitor gut sieht.Der Klient kann sich eventuell besser konzentrieren  ohne Ton oder Bild. Das ist in Ordnung.
Aufgabe des Trainers:
Immer positiv bleiben. Assistieren, anfeuern, variieren, also immer Coach bleiben und manchmal auch Lehrer.Wichtig ist das Mitschwingen und Spiegeln von  Verhalten. Es muss eine Kommunikation zwischen Klient und Trainer sein, die zum großen Teil nonverbal ist. Eigenerfahrung hilft, mögliche Strategien zu vermitteln
Das beste Motto:
Du kannst den Wind nicht abstellen, aber Du kannst die Segel justieren.
Das heißt: die Basispersönlichkeit ist unveränderlich, aber der Klient erlernt eine neue Handlungsweise und Selbstregulation.
Die neue Handlungsstrategie erlaubt den Kindern ruhig und konzentriert bei Lernaufgaben zu bleiben.

Andere Übersetzungen neurofeedback

Welche Arten des Neurofeedback bieten wir an? Kurz gesagt: alle. Ich bin so lange im Neurofeedback dabei, dass ich, alleine aus Neugier, jede Form des Neurofeedback kenne.
Ich habe einmal ein paar Möglichkeiten zusammen gestellt.
Sehr gut ist:

DEEP BRAIN NEUROFEEDBACK

Ich füge hier einen Artikel von Bob Thatcher ein:

Neurofeedback ist sowohl eine Wissenschaft als auch eine Kunst. Neurofeedbacktherapeuten, die mit den im Folgenden beschriebenen Neurofeedbacktrainings arbeiten,  benutzen das am weitesten fortgeschrittene und effektivste Gehirntraining, das käuflich zu erwerben ist, um dem Gehirn eines Klienten zu helfen, sich selbst besser zu organisieren (What is neurofeedback?).
Mit einem 20 Kanal Neurofeedbackgerät kann der Therapeut jede Region des Gehirns in Echtzeit betrachten. Diese überlegene Technik erlaubt es ihm, gezielt die Probleme verursachende neuronale Netzwerke zu trainieren (und damit erheblich schneller Erfolge zu erzielen, als mit Einzelelektroden).

Er kann trainieren, was als Abweichung vom „normalenn EEG“ mit einem Symptom lorreliert. Die Darstellung der Hirntätigkeit durch das mathematische LORETA Verfahren und das 20 Kanal Training ermöglicht es, Aspekte der Hirnfunktion zu trainieren, die bisher als untrainierbar erschienen, wie die EEG Parameter Phase, Kohärenz usw. Ein solches Training ist nur mit der vollen Anzahl der Elektroden und einer High Ende Software wie Neuroguide möglich.
Deep Brain Neurofeedback (NF2; ein Quantensprung im Neurofeedback, kurz NFB)
Das LORETA Neurofeedback ist die fortschrittlichste Neurofeedback Technik, die für Geld zu kaufen ist. Dieses System wurde 2011 erstmal in England eingesetzt und zwar nur von einer Handvoll von Neurofeedbacktherapeuten. In Deutschland gibt es erst seit 2013 Anwender.

Durch das 20 Kanal Training, sind wir dazu in der Lage, eine 3 D Karte der Hirnregionen zu erstellen, um tiefer liegende Hirnregiionen gezielt anzusteuern und zu trainieren. Das sind Regionen des Gehirns, die vom konventionellen Neurofeedback, egal welcher Art, nicht erreicht werden konnten. Dadurch wird es erstmals möglich, die spezifische Aktivität einzelner Hirnregionen zu trainieren, einschließlich der neuronalen Netzwerke, der Kohärenz (die Messung der Fähigkeit der Hirnregionen gemeinschaftlich zu funktionieren), der Arbeitsgeschwindigkeit und der Phase, das sind alles entscheidenden Faktoren, die dazu dienen, die Hirnfunktion zu optimieren.

Dieses hoch spezialisierte Training führt rasch zu signifikanten Veränderungen.
Nähere Ausführungen unter: What are the different types of Neurofeedback?  or studies…

Wir sind die ersten im Raum NRW, die ein solches Training anbieten können.

Was ist eigentlich HEG? Übersetzung aus dem US Amerikanischen.

Zitiert und übersetzt aus: „http://www.biocompresearch.org/#!heg-neurofeedback/cs4s“

Was ist eigentlich HEG?
HEG (hemoencephalography) ist ein Training der Durchblutung präfrontaler Hirnbereiche oder um genauer zu bleiben, HEG Neurofeedback bedeutet das Training der willentlichen Kontrolle der Durchblutung dieser Bereiche und damit der Sauerstoffversorgung, die dem Anwender gespiegelt wird. HEG funktioniert also mit dem selben Ziel wie die anderen Formen des Neurofeedback, weil gesteigerte Blutzufuhr und damit Sauerstoffversorgung Kennzeichen einer Aktivierung ist und präfrontale Hirnregionen an der Steuerung der Aufmerksamkeit, der Organisation und der Planung maßgeblich beteiligt sind. Man kann den präfrontalen Kortex als Kapitän eines Schiffes betrachten, der der Crew sagt, wohin der Kurs gehen soll. Er integriert und analysiert eingehende Informationen und dirigiert andere Hirnfunktionen mit dem biologischen Ziel der besseren Überlebenschance. Viele Hirnfunktionen werden primär von den präfrontalen Hirnregionen gesteuert. Das wäre beispielsweise die Impulskontrolle, die bei ADHS oftmals geschwächt ist und die Neigung zur Hyperfokussierung die viele ADHS Patienten aufweisen.
Aber auch die Temporallappen, die mit Erinnerung, Worterkennung und emotionalen Reaktionen beschäftigt sind, sowie die parietalen Hirnbereiche werden vom präfrontalen Koprtex gesteuert, indem er diesen Bereichen Informationen zukommen lässt. HEG Neurofeedback hilft dabei, die Steuerung der Emotionen zu erlernen, also emotionale Kontrolle über Wut und Ärger zu erlangen, aber es sorgt auch für den Ausgleich bipolarer Stimmungsschwankungen, weil es Impulse aus tieferen Hirnregionen, wie der Amygdala, der bewussten Steuerung unterwirft.​HEG Neurofeedback erlaubt es dem Probanden diese steuernden Hirnbereiche bewusst zu aktivieren, indem er die Durchblutung steigert, wobei er gleichzeitig neurale Verbindungen im Gehirn stärkt. Blut versorgt das Gehirn mit Sauerstoff und Zucker, den lebensnotwendigen Grundbausteinen der Hirntätigkeit. Unser Gehirn verfügt über die Fähigkeit, höher belatete Hirnregionen augenblicklich mit mehr Blut zu versorgen. Das Gehirn verbraucht auch im Schlaf beinahe ein Fünftel der dem Körper zur Verfügung stehenden Energie. Aktive, gut durchblutete Hirnregionen weisen eine Temperaturerhöhung auf. Der kontinuierliche Blutstrom verhindert, dass das Gehirn durch die selbst erzeugte Wärme Schaden nimmt.PirHEG (passives Infrarot) Neurofeedback (entwickelt von Jeffrey A. Carmen benutzt ein passives Infrarot Thermometer. Dem Probanden wird die Veränderung der Temperatur der präfrontalen Hirnbereiche gespiegelt. NirHEG (nah Infrarot) Neurofeedback arbeitet mit einem optischen Sensor. Es wurde entwickelt von Hershel Toomim. NirHEG arbeitet mit einem Licht, das Haut und Knochen durchdringt. Es misst die Farbe des Hirngewebes; sauerstoffgesättigtes arterielles Blut ist rot, sauerstoffarmes venöses Blut ist blau. Wenn die Hirnaktivität gesteigert wird, führt das zu einer verstärkten Blutzufuhr und damit zu einem geröteten Gewebe. NnirHEG misst die Farbveränderung des Hirngewebes, die von der absorbierten Menge des Sauerstoffs abhängt. Dr. Toomim, der Nir HEG entwickelt hat, beschreibt die physiologische Wirkung des HEG mit den Worten: Nir HEG ist eine Möglichkeit den Einsatz vonNeurofeedback zu erübrigen.”
Neurofeedback wurde Ende der sechziger Jahre in den USA und unabhängig davon auch in der UDSSR entwickelt und angewendet. Man hatte erkannt, dass bestimmte Hirnfunktionen mit bestimmten Verhaltensmustern zusammen hängen und dass sich die Hirnaktivität und damit das Verhalten durch operantes Konditionieren, also durch verstärkendes Lernen, verändern lassen. Wenn das Gehirn ein an eine Situation angepasstes Verhalten zeigt, bekommt es eine Belohnung. Anfänglich waren das Licht- oder Tonsignale, später Computeranimationen, die sich bei Erfolg bewegen oder Filme, die stoppen, wenn die Kriterien nicht erfüllt werden.
In den USA wurde bei manchen Therapeuten die Therapie durch eine Stoffwechseltherapiee ergänzt. Durch die Bestimmung bestimmter Stoffwechselfunktionen wird in unserer Praxis, vor Beginn der Neurofeedback Therapie, von Frau Dr.med.Brettner, unserer ärztlichen Kollegin, geschaut, ob der Proband die zur optimalen Hirnfunktion nötigen Botenstoffe synthetisieren kann.
Neurofeedbacktherapien dauern zwischen 20 und 60 Sitzungen.
Eine kostenlose Beratung und eine intensive Anamnese mit der Erstellung eines Trainingsplans auf Grund der Ergebnisse eines quantitativen 20 Kanal EEG ist bei uns obligatorisch. Oftmals muss in das Therapiekonzept, das für jeden Klienten individuell erstellt wird, auch ein ergänzendes Training der Sensorik, Motorik oder des Schreibens und Rechnens eingeflochten werden. Damit sind wir bei der SRB Neurokid Therapie, die in einzigartiger Weise  ganzheitlich konzipiert ist und eine enorme Verbesserung der Konzentrations- und Schulleistung erzielt.


Lynda Thomposn: Aufsatz über ADHS übersetzt von HW Bähr

Was Eltern oftmals verwirrt ist die Tatsache, dass ihre Kinder, die an AD(H)S leiden in bestimmten Situationen eine hervorragende Konzentrationsfähigkeit entwickeln können. Dies kann auch für ihre Freunde manchmal überraschend sein. Sie können zum Beispiel regelrecht absorbiert werden vom intensiven Nintendo Spiel, oder verschiedenen TV Sendungen, aber auch, wenn sie Lego oder Playmobil spielen und so weiter. Es sind nicht alle dieser Spiele dadurch gekennzeichnet, dass sie schnelle Wechsel von Bildern oder Situationen beinhalten. Der schnelle Wechsel kann also nicht der einzige Faktor sein, der diese intensive Konzentration hervorruft.
Während der 70 er Jahre des letzten Jahrhunderts als Lynda Thompson Daten für ihre Arbeit über den Effekt von Ritalin auf hyperaktive Kinder sammelte, ( Frau Lynda Thompson ist jetzt die Direktorin des ADD Centers von Mississauga) bemerkte sie, dass überproportional viele Jungs mit ADHS, die Eishockey spielten, Torhüter waren. Die Rolle des Torhüters kommt den angeborenen Fähigkeiten des ADHS Kindes zugute. Der Torhüter hat individuelle Anweisungen und muss deshalb während der Strategiesitzungen keine Aufmerksamkeit aufbringen. Wenn er auf dem Eis steht, kann er seine Aufmerksamkeit schweifen lassen, solange der Puck am anderen Ende der Halle ist, ohne dass seine Leistung in Frage gestellt wird. Wenn der Puck in seine Nähe kommt, scheint es, als machte sich sein Bewusstsein an dem näher kommenden Puck fest Der betroffene Torhüter fokussiert sich so intensiv, dass nichts mehr seine Aufmerksamkeit vom Puck ablenken kann, nicht einmal die Schreie der Zuschauer.
Der Bewusstseinszustand der Hyperfokussierung den AD(H)S Kinder oft zeigen ist sehr nützlich in torgefährlichen Situationen, er kann andererseits Eltern sehr stark irritieren, deren wiederholtes Rufen und deren Anweisungen einfach ignoriert werden, solange das Kind im Zustand der Hyperfokussierung auf den Fernsehschirm starrt oder Nintendo spielt. Alle Schüler und Erwachsene, die an AD(H)S leiden, kennen und beschreiben dass sie sich an Texten oder bei der Arbeit an Dokumenten, die sie erstellen sowie bei Plänen, die sie entwickeln, so auf die Arbeit fixieren können, dass nichts  mehr sie ablenken kann, solange sie in diesem Zustand des Hyperfokussierung bleiben.
Nach unserer Erfahrung verdanken die meisten dieser Menschen beruflichen Erfolg der Entwicklung von metakognitiven Strategien die es Ihnen ermöglichen, mit ihren Konzentrationsschwierigkeiten auf Dauer besser umzugehen. (Diese Strategien werden im ADD Zentrum Mississauga unterrichtet- und auch in der Praxis für Psychotherapie Heinz-Werner Bähr.) Diese Fähigkeiten machen aus ihnen bessere Studenten als dies Menschen möglich wäre, die niemals lernten zu lernen. Ein gutes Beispiel ist ein brillanter Physiologe, der ein Experte für Strategien zum Bestehen von Prüfungen wurde und der18 Bücher über dieses Thema veröffentlichte. Tatsächlich hat auch er immer noch Probleme, während eines Seminars ruhig zu bleiben ohne impulsives Zwischenrufen von Fragen oder Kommentaren.
Die Lebensgeschichte vieler kreativer Genies, begonnen bei Mozart über Edison und Einstein, macht es wahrscheinlich, dass es sich bei diesen Menschen um AD(H)S Persönlichkeiten handelte. Was unterscheidet den erfolgreichen vom wenig erfolgreichen Menschen mit Aufmerksamkeitsproblemen? Es hängt davon ab, ob es ihm gelingt, seine Fähigkeiten zu steuern und seine besondere Veranlagung zu seinem Vorteil zu nutzen. Glücklicherweise gibt es eine neue Möglichkeit für betroffene Erwachsene und Kinder, die es ihnen ermöglicht, ihre Hirnaktivität zu steuern, um bessere Konzentrationsleistungen zu erlangen. Dieses neue Instrument wird Neurofeedback genannt oder EEG Biofeedback. In 40-60 Sitzungen können Probanden die Fähigkeit erlernen, Gehirnwellen zu erzeugen, die mit Konzentration und Fokussierung einhergehen.
Anders als Medikamente scheint das Neurofeedback einen unmittelbaren Langzeiteffekt auf die Konzentrationsfähigkeit des Klienten zu haben (langsame Hirnaktivität vermindern) und auf die Fähigkeit,konzentriert in einem fokussierten Zustand der Problemlösung zu verharren (erhöhte schnelle Aktivität), – ohne ein Gefangener dieses Zustandes zu sein (verminderte High Beta Aktivität) – Es zeigt sich ebenfalls ein signifikant selteneres Auftreten von Zuständen des Abschaltens (Alpha- oder erhöhte Theta Aktivität), wenn von einem Kind in der Klasse intensives Zuhören verlangt wird.
Zusätzlich scheint Neurofeedback einen den Stimulantien wie Ritalin vergleichbaren Einfluss auf die Fähigkeit des Kindes zu haben, seine impulsiven Aktionen zu begrenzen oder gar zu verhindern.
Kinder, die bereits Medikamente nehmen, können diese während des Trainings weiter nehmen, obwohl die meisten Probanden bald schon damit beginnen, die Dosis der Medikamente zu verringern, wenn ihre Fähigkeit zur Selbststeuerung zunimmt.
Das Neurofeedbacktraining wurde erstmals in Kanada an der Universität von Alberta in Edmonton eingeführt. Das war im Jahr 1991. Es wurde 1993 im ADD Centre Missisauga  in Ontario angeboten.. Neurofeedback ist wahrscheinlich das Gegenteil von Therapien, die hauptsächlich auf Medikation setzen. Während des Neurofeedback Trainings erkennen Kinder schnell, dass es kein Hilfsmittel gibt, das Ihnen irgendetwas abnimmt. Sie… sind in das Training einbezogen und erarbeiten sich die Fähigkeiten zur Konzentration aus eigener Kraft. Das Feedback ist nicht mehr und nicht weniger als eine riesige Chance für die Probanden, dauerhaft Selbststeuerung zu erlernen.
Unser Verständnis über die Stellung des Neurofeedback in der Neurowissenschaft und  darüber, wie es letztendlich wirkt, wächst nur langsam. Weiterhin gibt es einen Mangel an Anerkennung des Verfahrens und kritische Stimmen aus der Wissenschaft, teilweise von Menschen, die sich mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt haben. In der Thompson Familie vergleichen wir die Lage manchmal mit der von Sir Edward Jenners vor 200 Jahren. Jenners Forschungen und Experimente zum Thema Schutzimpfung gegen Pocken gipfelten in einer Publikation zum Stand seines Wissens im Jahr 1798. Die Arbeit war sorgfältig wissenschaftlich ausgearbeitet, wurde aber von den medizinischen Autoritäten seinen Zeitalters abgelehnt. Die Royal Society, der er angehörte, forderte ihn auf, die Veröffentlichungen zu diesem Thema zu stoppen, weil diese seine Reputation gefährdeten, die sich auf gut dokumentierte Beobachtung des Kuckucks stützten. Ungeachtet der Kritik in England wurde Jenners nach Russland eingeladen um den Zaren und dessen Familie zu impfen. Erst daraufhin wurde die Impfung in Kontinental Europa akzeptiert und schließlich auch in Groß Britannien. Tatsächlich wurde die Pockenschutzimpfung 1853 obligatori

Warum ein 1 Kanal Training